Warum rückt Silber wieder in den Fokus der Anleger?

Die Bank of America (BoA) hat eine Prognose für den Silberpreis im Jahr 2026 auf 309 USD pro Unze festgelegt. Dies wird durch die bisherige Preisentwicklung gestützt, die sich nach vier Jahren der Konsolidierung deutlich verändert hat. Im Laufe des Jahres 2025 stieg der Wert dieses Edelmetalls von rund 29 USD auf über 74 USD pro Unze. Der Aufwärtstrend übertraf die Markterwartungen deutlich und veränderte endgültig die Wahrnehmung von Silber als einem trägen oder zweitrangigen Metall, das von Gold überschattet wird. Aber was steckt hinter der kühnen Aussage der BoA?

Mögliches Szenario

Zunächst ist es wichtig zu beachten, dass die Prognose der BoA zur Preisentwicklung von Silber keine kurzfristige Preisprognose darstellt, sondern vielmehr ein mögliches langfristiges zyklisches Szenario. Sie stützt sich auf historische Parallelen, die Geldpolitik, die Inflation und die Entwicklung des Gold-Silber-Verhältnisses. In der Basisprognose wird für 2026 ein Niveau von rund 135 USD pro Unze erwartet, während Analysten bei einer extremen Kompression des Gold-Silber-Verhältnisses sogar Preise von über 300 USD prognostizieren. Dies sind keine neuen oder beispiellosen Überlegungen, sondern Modelle, die auf vergangenen Marktzyklen basieren.

Das Schlüsselverhältnis

Einer der wichtigsten langfristigen Indikatoren bleibt das Gold-Silber-Verhältnis. Die Geschichte zeigt uns, dass die stärksten Wachstumsphasen für Silber dann eintreten, wenn dieses Verhältnis rapide sinkt. Beispiele hierfür sind die Jahre 1980 und 2011, als das exponentielle Wachstum von Silber mit einer deutlichen Verringerung dieses Indikators einherging. Damals spielten auch makroökonomische Faktoren eine Rolle: 1980 war von hoher Inflation geprägt, während 2011 von den Nachwirkungen der globalen Finanzkrise beeinflusst war. Letztendlich führt ein Anstieg des Goldpreises und eine Outperformance von Silber zu einer weiteren Verringerung des Verhältnisses, wodurch eine Rückkopplungsschleife entsteht, die noch höhere Silberpreise begünstigt.

Warum gibt es ein Defizit auf dem Markt?

Im Gegensatz zu Gold hat Silber eine entscheidende Eigenschaft. Ein großer Teil seiner Produktion wird in der Industrie verbraucht und verschwindet damit unwiderruflich aus dem Umlauf. Nach den verfügbaren Daten des Silver Institute befindet sich der globale Silbermarkt seit mehreren Jahren in Folge in einem Defizit, und 2026 wird voraussichtlich das sechste Jahr in Folge sein, in dem die Nachfrage das Angebot übersteigen dürfte. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass das Recycling von Natur aus technologisch anspruchsvoll und in großem Maßstab ineffizient ist, was zu einem Rückgang der oberirdischen Reserven und einer zunehmenden Preissensibilität gegenüber hohen Nachfrageimpulsen führt.

Industrielle Nachfrage

Ein weiterer grundlegender Faktor ist die strukturelle Verschiebung der Nachfrage. Silber ist heute ein wichtiger Rohstoff für Solarzellen, Elektrofahrzeuge, moderne Elektronik, KI-Infrastruktur und die allgemeine Energiewende. Entscheidend ist, dass diese Nachfrage unabhängig von der Investitionsstimmung wächst, und genau darin liegt die Einzigartigkeit von Silber. Es verbindet die Funktion eines Anlage- und Edelmetalls mit der eines industriellen Rohstoffs.

*Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.

[1,2] Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf Annahmen und aktuellen Erwartungen, die ungenau sein können oder auf dem aktuellen wirtschaftlichen Umfeld beruhen, das sich ändern kann. Solche Aussagen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Sie beinhalten Risiken und Unsicherheiten, die schwer vorherzusagen sind. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückten oder implizierten Ergebnissen abweichen.

Dieser Text stellt eine Marketingmitteilung dar. Er stellt keine Form der Anlageberatung oder Anlageforschung oder ein Angebot für Transaktionen mit Finanzinstrumenten dar. Sein Inhalt berücksichtigt nicht die individuellen Umstände des Lesers, seine Erfahrung oder seine finanzielle Situation. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie oder Vorhersage für zukünftige Ergebnisse.

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